Katastrophale Kommunikation

Wie im Artikel Das Gerüst ist weg vom 20.11.2015 bereits berichtet haben wir eine mangelhaft ausgeführte Fassade die an der Nord-Ost-Seite ein deutliches Streifenmuster und an der Süd-West-Seite unterschiedlich heller Flecken aufweist.

Die Tatsache das die Ausführung mangelhaft ist wurde von KAMPA auch ohne Diskussion akzeptiert und im Übergabeprotokoll festgehalten. Darüber hinaus haben wir einen Teilbetrag der Abschlussrate bis zur Behebung des Mangels zurückbehalten.

Entgegen der ersten Ankündigung die betroffenen Fassaden noch direkt im Winter 2015 neu zu streichen, wurde dann doch witterungsbedingt entschieden auf den Frühling zu warten.

Streifige Fassade

Streifige Fassade aufgrund von mangelhafter Ausführung durch KAMPA (Juli 2016)

Anfang April war es dann soweit. Unser neuer Bauleiter nimmt erstmal Kontakt zu uns auf. (Unser bisheriger Bauleiter ist seit 2016 nicht mehr für KAMPA tätig.) Der neue Bauleiter verspricht Transparenz, gute Kommunikation und einen Ablaufplan per Mail, wann was passieren soll. Was zunächst gut klingt, dann aber leider in keiner Weise eingehalten wird. „Same shit, different Bauleiter“ sozusagen. Also alles wie immer bei KAMPA. Aber der Reihe nach…

Telefonisch wird Montag der 9.5. als Termin für die Ausbesserungsarbeiten genannt. An diesem Tag schüttet es aus Eimern. Wir rechnen also nicht wirklich damit, dass die Arbeiten ausgeführt werden. Und tatsächlich erschienen keine Handwerker. Es erfolgt aber leider auch keine Absage. Dann ist erstmal Pfingsten.

Etwa um den 20.5. herum meldet sich dann unser Bauleiter mal wieder und kündigt Samstag den 28.5.2016 als neuen Termin an.

28. Mai: kein Gerüstbauer, kein Maler, keine Absage, keine weitere Kontaktaufnahme des Bauleiters, keine Reaktion auf unseren Anruf.
Dafür kommt die Rechnung über den einbehaltenen Betrag. Im Gegenzug zum Rest ist KAMPA beim Rechnung stellen schon immer sehr schnell gewesen.

3. Juni (Freitagnachmittag): Wir erreichen den Bauleiter endlich telefonisch. Er teilt uns mit, dass die Handwerker jetzt am folgenden Montag kämen. Ganz sicher diesmal. Und die Rechnung sollen wir ignorieren, dass wird es mit der Buchhaltung klären.

6. Juni: kein Gerüstbauer, kein Maler, keine Absage.

11. Juni: Wir erhalten eine Mahnung über die nicht bezahlte Rechnung. Also setzen wir uns selbst mit der Buchhaltung von KAMPA in Verbindung und teilen mit, dass wir die Rechnung überraschend erst nach der Fertigstellung der Arbeiten bezahlen werden.

22. Juni: Per Textnachricht bitten wir den Bauleiter um Rückruf, nachdem er telefonisch nicht zu erreichen war und uns in den letzten Wochen auch von sich aus nicht kontaktiert hat. Keine Reaktion. Darauf hin schreiben wir eine E-Mail an den Leiter des Baumanagements bei KAMPA und bitten darum endlich einen verbindlichen Termin für die Ausbesserungsarbeiten zu bekommen.

23. Juni: Wir erhalten zwar keine Antwort auf unsere E-Mail und auch keinen schriftlichen Termin, aber dafür meldet sich der Bauleiter gnädigerweise mal wieder. Nächste Woche wird jetzt endlich gestrichen. Also ganz echt jetzt. Einen genauen Termin kann er aber noch nicht sagen, gibt uns aber ganz sicher noch bescheid. Was dann aber nicht passiert.

28. Juni: Auf unsere erneute telefonische Rückfrage hin teilt uns der Bauleiter mit, dass sich die Malerfirma morgen, spätestens übermorgen mit uns in Verbindung setzen wird, um einen Termin auszumachen. Leider meldet sich niemand.

30. Juni: Wir schreiben unserem Bauleiter, dass sich niemand bei uns gemeldet hat und wir bis morgen Abend jetzt endlich einen finalen Termin zum Streichen unserer Fassade genannt haben möchten. Keine Reaktion. Bis heute.

Und diese Erfahrung steht wirklich sinnbildlich für unsere komplette Bauphase. Es gibt einfach nur eine Möglichkeit entspannt mit KAMPA zu bauen: Man darf keinen Wert darauf legen das Absprachen eingehalten werden und es muss einem vollkommen egal sein, wann das Projekt fertiggestellt wird.

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